Mittwoch, 14. Oktober 2009

07.10.09 Mittwoch



C: Schon um 9.00 hing die Wäsche zum Trocknen an Deck, irgendwie ist das Schiff zu klein um eine Waschmaschinenladung gescheit aufzuhängen… Das Wetter ist mal wieder traumhaft, trotzdem stürze ich mich auf meine Farbtöpfe. Zuerst eine Phase Polyurethan, um die Reste von gestern fertig zu bekommen. Dieses Mal passt die Menge wie angegossen, weil ich mache Stellen noch mal streichen muss. Anschließend werden die Lukenrahmen abgeklebt und eine Mischung aus der griechischen Holz/Metallfarbe und Nitro hergestellt. Wie viel sind 3% von 6 Plastiklöffeln Farbe? Genau! Ein paar Tropfen. Das Streichen der Holzverkleidungen ist eine Arbeit zum Abgewöhnen. Obwohl die Verdünnung wahrscheinlich viel zu gering ist, habe ich das Gefühl einen Schwamm zu streichen. Nach dem 2. Anstrich ist dann tatsächlich mit etwas Phantasie Weiß zu sehen. 4 Std. später habe ich die Nase gestrichen voll. Schluss für heute. Farbe für Sperrholz nach m zu kaufen ist der größte Schwachsinn aller Zeiten. Obwohl kaum Farbe an den gestrichenen Stellen zu sehen ist, stinkt das ganze Schiff wie ein riesiger Farbeimer. Abends werde ich von einem Schweizer Paar angesprochen. Ihnen gehört der große Kat, der längseits am langen Steg der Marina liegt. Sie haben für Freitag einen Krantermin und haben gefragt, ob ich vielleicht bei Bedarf bei den Fendern helfen könnte. Ihnen ist etwas mulmig dabei, ihren Kat, mit 9.12 m in die 10 m breite Schleuse zu fahren. Ob die wohl Platz genug zum Wäschetrocknen haben?

M: Wach werde ich von völlig ungewohnten Geräuschen, da ich mich zunächst auf dem Schiff wähne. Es war nur die Katze. Zum Frühstück gibt es seit langem wieder einmal Flocken. Bei einem ersten Besuch bei Clausi treffe ich niemanden an. Aber der Anker steht auf einer Palette im Garten. Er sieht mächtig aus. Ich fahre nach Rosenheim, Tanken und ein erster Einkauf beim Wal Mart. Auf der Suche nach Scheibenkleber frage ich zunächst bei ATU, dann bei Car Glas. Der freundliche Mann von Car Glas rät vom ihrem Scheibenkleber ab, da dieser nicht UV-beständig ist. Bei den Autos spiele das keine Rolle, da der Kleber mit Gummi abgedeckt werde. Er schickt mich vorsichtshalber zu Camping Berger. Der Kleber, den die für Wohnwagen verwenden, hält nach deren Angaben auch nur 5 Jahre. Auf der Suche nach einer Spüle besuche ich einen Praktiker Baumarkt, Weko und Obi. Einzig Weko hat ein passendes Modell. Aber ob es qualitativ Carolas Ansprüchen genügt? Beim zweiten Besuch bei Clausi treffe ich Bettina an. Die Lieferungen von Berger und Westfalia sind da. SVB fehlt. Beim Email Checken finde ich eine Versandbestätigung von SVB. Beim genauen Hinsehen dann die böse Überraschung. Lieferanschrift ist Riedering. Das haben die ja ganz toll gemacht. Ein Anruf bei SVB klingt nicht viel versprechend. Sie würden eine Umleitung versuchen. Als ich nach einer gewissen Wartezeit selber bei UPS anrufe bekomme ich eine ähnliche Antwort. Das Paket ist bereits so weit, dass eine Umleitung schwierig wäre. Ich sollte einen Zettel an die alte Adresse hängen, dass das Paket bei einem Nachbarn abgegeben werden solle. ansonsten werde es zurück ins Depot gebracht, da ja der Empfänger nicht anzutreffen war. Ich packe erst einmal die beiden vorhandenen Pakte ein. Bei Walter werden diese und alle Einkäufe ausgepackt. Ich fahr nach Riedering und läute bei unserer ehemaligen Nachbarin Therese. Sie meint mich zu erkennen, verwechselt mich aber immer wieder mit einem anderen Nachbarn. Zu allem Unglück unternimmt sie am morgigen Tag einen Seniorenausflug. Nach einem längeren Gespräch über ihren erst kürzlich verstorbenen Freund und ihre nach Endorf ziehende Familie und ihre Ausflüge mit anderen älteren Damen verabschiede ich mich und starte einen zweiten Versuch. Ich Nachbarhaus habe ich Erfolg. Das Paket anzunehmen wäre kein Problem. Ich klebe einen entsprechenden Zettel an die Türe unseres ehemaligen Hauses und fahre nach einem zweiten Einkauf im Wal Mart zurück zu Walter und nach dem Auspacken weiter zu Clausi. Der ist jetzt selber da.

Bild des Tages: Unser neuer Anker

06.10.09 Dienstag


Ab heute gibt es wieder zwei Berichte. Einen von Carola, die auf dem Schiff die Stellung hält, den zweiten von Michi, der sich einen Heimaturlaub gönnt.

C: Die griechischen Spinnen sind die hinterhältigsten überhaupt! Michi war wahrscheinlich noch nicht einmal am Flughafen angekommen, schon sind sie über mich hergefallen. Frisch gewaschene Wäsche die an der Leine flattert, scheinen sie zu lieben und über die Wäsche ist der Weg ins Schiff nun mal der leichteste… Nach drei Morden habe ich all die Ecken ins Visier genommen die mir bisher bei meinen Streichaktionen entkommen sind. Mehr als ich dachte…Selbstverständlich reichte die Farbe die ich mir in einen Becher abfüllte ums A.. nicht. Eigentlich wollte ich heute schon damit anfangen die Lukenverkleidungen zu streichen aber das Wetter war einfach zu schön.

M: Der Fußmarsch zum Flughafen dauert gute 30 Minuten. Trotz kühlendem Wind und Wegwahl möglichst im seltenen Schatten von Bäumen ließ sich das Schwitzen nicht verhindern. Im Flughafen stelle ich mich ans Ende der einzigen langen Schlange. Das Durchleuchten des Gepäcks ist richtig griechisch. Rucksack auf das Band und das war's. der Rucksack, den ich als Handgepäck auf dem Rücken hatte, wird nicht durchleuchtet. Ich könnte also problemlos eine Bombe aus dem Handgepäck zurück in den großen Rucksack packen. Die nächste Schlange führt zum Einchecken, die dritte Schlange zur abschließenden Kontrolle. Hier kommt es zu einer längeren Verzögerung, da ein Metalldetektor ausfällt. Anstatt gleich den zweiten anzuwerfen wird erst eine halbe Stunde versucht, den ersten zu reanimieren. Was erfolglos blieb. Unser Start verzögert sich etwas, da vor uns drei Militärjets starten dürfen. In der ersten Zeitung seit Monaten lese ich über den Wahlausgang in Griechenland. Papandreou in dritter Generation hat gewonnen. Griechenland erhält von der EU seit 25 Jahren massig Geld und schafft es trotzdem nicht, wirtschaftlich Anschluss zu finden. Ein Sandwich und ein Glas Wasser werden zur Verpflegung gereicht. Nach der Landung in Nürnberg werde ich nach den üblichen Kontrollen am Ausgang von einer fränkisch plappernden Menge begrüßt. Das nenn ich einen Empfang!! Die U-Bahn Station und einen Fahrkartenschalter zu finden war nicht ganz einfach. Am Hauptbahnhof die nächste Schlange. Durch die ganzen Verzögerungen ist ein Intercity weg. Auf den nächsten darf ich eine Stunde warten. Umsteigen in München und um 18.00 bin ich in Rosenheim. Walter holt mich ab. Bei ihm daheim folgt ein längerer Ratsch und ein Durchsehen der Post. Die Nacht wird ruhig, abgesehen von einem Mückenstich.

05.10.09 Montag

Heute ist Einkaufstag. Wie in Sibari werden wir mit dem Bus nach Prevezza gefahren, da der Supermarkt in der Marina geschlossen ist. Die Abfahrtszeiten hier sind ähnlich flexibel wie in Sibari. Als wir am Freitag hier waren standen die Wartenden noch um 10.15 rum, heute können wir kurz vor 10.00 gerade noch in den Wagen springen. In Prevezza wird zunächst mein Flug bestätigt. Dann kaufen wir eine stärkere Feder als Ruckdämpfer. Äpfel, Brot, und einiges aus dem Supermarkt sind der eigentliche Einkauf. Da wir wie üblich deutlich vor dem Rückfahrtermin fertig sind, warten wir in unserem noch geschlossenen Stammlokal. Zurück in der Marina wird als erstes der neue Ruckdämpfer angebracht. Der alte war mit den Zugkräften überfordert und ständig maximal zusammengezogen. Alle Festmacher und Mooringleinen wieder auf die richtige Länge zu bringen dauert. Mit einem im Marinashop gekauften Adapter können wir danach unsere Tanks auffüllen. Eine neue Wäscheleine wird gespannt und die Preise für die Fähre von Italien nach Griechenland verglichen. Ich demoliere ein verlassenes Baumhaus, um einige Bretter als Ersatzplanken zu haben. Da sie zu schmal sind, finden sie keine Akzeptanz. Bei einer Radeltour durch die drei Marinas werde ich brettmäßig nicht fündig. Zum Abendessen gehen wir dieses Mal ein paar hundert Meter in eine Taverne. Sie wird von drei Damen betrieben. Es ist wie vor 20 Jahren. Das Gericht wird in der Küche am Warmhalteschrank ausgesucht. Die Portionen sind akzeptabel. Die Fleischsause der Spaghetti ist schön fettig. Nach dem Essen wird kein Ouzo gereicht, dafür ein kleiner Kuchen. Die Preise sind auch in Ordnung.

Montag, 5. Oktober 2009

04.10.2009 Sonntag


Wir lassen es wieder ruhig angehen. Ausschlafen, Frühstücken und Umschauen. Ein missglücktes Anlegemanöver eines größeren griechischen Segelschiffes ist ein früher Höhepunkt. Er fährt vorwärts in die Boxengasse und wird von Wind und Strömung auf die luvwärtigen Schiffe gedrückt, bevor er rückwärts in seine Lücke fahren konnte. Da er versucht, mit dem Bugstrahlruder den Bug frei zu bekommen, haut es ihn mit dem Heck noch stärker gegen die anderen Schiffe. Erstaunlicherweise sehen wir an keinem Schiff eine Beschädigung. Die Holländer schauen vorbei und verabschieden sich. Sie stehen schon an Land und fahren heute mit ihrem Auto zur Fähre. Wir lassen es uns heute wieder gut gehen und rühren (fast) keinen Finger. Ich radle mal schnell Richtung Flughafen, abchecken, wie weit es ist. Es ist vielleicht ein Kilometer, zu Fuß machbar. Später wird der Boden unter den Brettern in der Elektrokammer vom Salz befreit. Irgendwann vor langer Zeit muss da mal ein Seewassereinbruch gewesen sein. Die größeren Salzbrocken werden per Besen entfernt. Die Salzkruste wird zunächst mit dem feuchten Schwamm eingeweicht und dann abgekratzt. Es war mühsamer als erwartet. Wie üblich. Die Tanks auffüllen müssen wir auf morgen verschieben. Die Wasserhähne hier haben ein kleineres Gewinde als alle unsere Adapter. Nach dem Duschen gehen wir 30 m in das Marinalokal. Es gibt kein Gyros, dafür Penne mit Hühnerfleisch in Mascarponesauce. Der tagsüber lebhafte Nordwestwind schläft im Laufe der Nacht ein und wir werden durch nichts gestört. Außer den hier wieder gegen die Bordwand schlagenden Fischen.

Bild des Tages: Salz aufkratzen

Sonntag, 4. Oktober 2009

03.10.2009 Samstag


Bei dunklen Wolken am Himmel stehen wir auf. Im Gegensatz zu gestern zeigt sich immer wieder blauer Himmel und Sonne. Die Regenpausen werden zum Einkaufen genutzt. Einmal Brot und Milch, später eine Leiter. Die wollen wir zur Gangway umbauen, da unsere für den alltäglichen Gebrauch viel zu schwer ist. Erst nach dem nächsten Regenschauer breche ich zum Holzhändler auf, um eine Sperrholzplatte zu kaufen, die wir als Laufsteg über die Sprossen der Leiter montieren wollen. Der Holzhändler hat natürlich schon zu.

Zurück beim Schiff bereiten wir das Ablegen vor. Die mühsam positionierten Fender werden umgehängt um das Eindampfen in die Vorspring abzufedern. Die Reifen werden entfernt und unsere Leinen abgemacht (alle schön schwarz). Zwei Reifen finden einen Platz an Bord als Heckfender. Sie schwimmen nicht auf und sind deshalb für diesen Zweck geeignet. Das Radl darf nicht vergessen werden. Ablegen von der Mauer gegen den Wind funktioniert ohne dass das Schiff die Wand berührt. Die Überfahrt zur Marina dauert, da praktisch alle Fender umgehängt werden müssen. Da wir nicht wissen, ob wir längsseits mit links oder rechts oder rückwärts anlegen dürfen, bringen wir an allen Enden Festmacher an. das dauert halt seine Zeit. Es dauert auch, bis die über Funk angerufene Marina antwortet. Da wir schon vor der Einfahrt stehen, soll uns gleich ein Marinero empfangen. Leider winkt der uns nicht an den langen Steg längsseits. Wir sollen in den hintesten Winkel in eine Lücke einparken. Bei Seitenwind und Strömung von vorn. Ich fahre erst noch einmal raus, um gefahrlos umdrehen zu können. Dann schleichen wir uns gaaaanz langsam rückwärts in die Marina. Wenn ich ganz normal rückwärts in die Boxengasse und dann in die Lücke fahren würde, befürchte ich, dass mich Strömung und Wind unkontrolliert versetzen. Spontan entscheide ich mich, den Kat in der Boxengasse quer zu stellen und durch Wind und Strömung seitlich versetzen zu lassen. Dass der Kat quer bleibt und weder vorne noch hinten anstößt reguliere ich mit den Maschinen. Langsam treibt es uns vor die Lücke. Rückwärtsschub und rein. Wind und Strömung drücken uns gleich auf das Nachbarschiff aber Hauptsache wir haben eine Leinenverbindung mit dem Steg. Der Marinero hatte natürlich Schwierigkeiten, unsere Taktik zu verstehen. Erst Festmacher, dann Mooringleine. Er zog schon die ganze Zeit die Mooring aus dem Wasser, die wir nicht haben wollten, bzw. die uns sogar beim Einparken im Weg war. Das Schiff mit zwei Festmachern und zwei Moorings an jeder Bugspitze richtig zu positionieren und die Festmacher mit Kette und Ruckdämpfer zu versehen dauerte seine Zeit. Beim Hochziehen der Mooringleinen kommt einiges an Getier mit hoch. An einer Leine hat es sich ein Seeigel gemütlich gemacht, an der anderen ein Getier, das aussieht wie eine große Spinne mit langen dünnen Beinen. Die alte schwere Gangway wird wieder aus dem Bugstauraum geholt und reicht gerade so bis zum Steg. Anmelden im Marinabüro und durchschnaufen. Der jetzt über uns hereinbrechende Schauer stört uns nicht mehr. Störender ist das harte Einrucken des Schiffes in die Festmacher. Auch die Ruckdämpfer federn das kaum ab. Und wieder einmal kommt der Wind aus der Richtung, die uns die größten Wellen beschert. Wenigstens die werden durch den Schwimmsteg von uns fern gehalten. Bis spät in den Abend spiele ich mich mit Festmachern und Mooringleinen. Erst dabei fällt mir auf, dass wir jeden Bug mit zwei Mooringleinen sichern können. Obwohl in der Nacht der Wind nachlässt ruckt es immer wieder kräftig. Die Gezeiten verursachen hier an der Einfahrt zum ambrakischen Golf regelmäßig eine heftige Strömung. Zusätzlich wird unsere Nachtruhe von anderer Seite gestört. Der Wind hat nachgelassen (gut), dafür hatten wir wieder Mücken im Zimmer (schlecht). Die Moskitonetze anzubringen haben wir bei dem zum Zeitpunkt des Fensteröffnens starken Wind natürlich unterlassen. Zudem mussten wir die Luken wegen wiederholter Schauer immer wieder schließen.

Bild des Tages: Kat in der Box.

Video des Tages: Unser neuer Liegeplatz

Samstag, 3. Oktober 2009

02.10.2009 Freitag


Wir stehen früh auf und fahren nach dem Frühstück mit dem Dingi in die Cleopatra Marina, die Preise abchecken. Dort kommen wir uns vor wie in einer deutschen Behörde. Ein Büro ist für Landliegeplätze zuständig, eines für die im Wasser. Die Büros liegen natürlich in verschiedenen Gebäuden, weit von einander entfernt. Bei einem unserer Wege von einem zum anderen sehen wir einem Anlegemanöver eines größeren Seglers zu. Der rasiert mit seinem Bugspriet fast die Zapfsäule der Tankstelle ab. Die Strömung ist hier auch verflixt knifflig. Auf dem Rückweg schauen wir bei der Penguin vorbei, die wir zufällig entdecken. Leider keiner da. Zurück an Bord starten wir einen Lesemarathon. Die aufziehenden Wolken nehmen uns die Lust auf Laminieren im Freien. Das Wetter verschlechtert sich tatsächlich, was stärkeren Wind bedeutet. Laut Wetterbericht soll er gegen 15.00 kurz stärker werden und sich dann beruhigen. Die Windrichtung ist das einzige, an was er sich hält. Er kommt aus Süd und damit hat er auf unseren jetzigen Liegeplatz die längste mögliche Strecke, um Wellen aufzubauen und uns gegen die Mauer zu werfen. Was haben wir verbrochen??? Gegen 22.00 beginnt ein Gewitter über uns hinweg zu ziehen. Nicht wie daheim, nein, das dauert hier 3 Stunden. Die Blitze sind eindrucksvoll, sie zucken zwischen den Wolken hin und her, nicht in den Boden. Um 01.30 gehen wir ins Bett. Das nächste Gewitter zieht um 03.00 über uns hinweg. Immer wieder prasselt der Regen heftig aufs Dach.

Bild des Tages: Frontalansicht unseres Kats vor dem schlechten Wetter

01.10.2009 Donnerstag


Und wieder ein herbstlicher Morgen. Erst um 08.00 ist es richtig hell. Nach dem Frühstück wird zunächst der Kühlschrank gesäubert. Eine Milchtüte war undicht. Darauf folgt der zweite Durchgang Epoxy. Die Hölzer werden auf Obi-Eimern und Plastikbechern gelegt. zusätzlich ist der erste Anstrich der Wand im Bad dran. Drei Arten von Pinseln probieren wir durch, keiner ist ideal. Hoffen wir mal, dass die Wand nach den geplanten drei Anstrichen einigermaßen aussieht. Zumindest hat sie wieder ihre dunkle Farbe angenommen. Die Holländer verlassen uns und gehen in die Marina. Am Wochenende fliegen sie heim. Die Franzosen rücken nicht in die Lücke nach, da sie uns morgen Richtung Lefkas verlassen. Unser Laminieren war einigermaßen erfolgreich. Im Bad sind wahrscheinlich zwei weitere Anstriche nötig. Die Hölzer sehen ganz gut aus. Am Abend ist wieder die Hölle los. Wo die ganzen Griechen herkommen ist uns ein Rätsel. Schon ab Mittag waren die Straßen voll. Das kann ja nichts werden, wenn die immer schon Mittags Schluss machen und das Wochenende Donnerstagmittag beginnt.

Bild des Tages: „Unsere“ Franzosen