Die Nacht war sehr ruhig, nachdem die letzten Italiener ihre Zimmer gefunden hatten. Erst um 08.00 Uhr kam die obligatorische Durchsage, dass das Selfservice zur Verfügung steht. Zufällig fand sich ein Stuhl auf dem Achterdeck im Schatten mit Blick auf einen letzten italienischen Schornstein. Lästig war die Gruppe holländischer Senioren. Eine Dame war die ganze Zeit mit großer Lautstärke am Brabbeln. Selbst als sie nach langer Zeit aufbrachen, blieb sie bei jedem Schritt stehen um eine Volksrede zu halten. Die Ruhe hielt nicht lange an und geschwätzige italienische Senioren nahmen Platz.
Die GPS-Uhr zeigte 50 km/h und 64 m Höhe an. Schwer zu glauben. Aber Fire uns Tablett bestätigten die 50 km/h. eine stolze Geschwindigkeit für ein Schiff. Die Höhe des Tabletts mit 26 m war realistischer. Erst nach der Engstelle zwischen Korfu und Albanien kam die Ansage, die Zimmer zu räumen. Das Rausfahren dauerte wie üblich etwas länger bis 17.00 Uhr.
Die Fahrt nach Preveza ging durch eine grüne Landschaft. Teilweise waren die Niederungen überflutet. In Preveza wurde noch schnell das Nötigste eingekauft. Stadt und Geschäfte waren leergefegt.
Beim Schiff war der Parkplatz darunter durch einen vergammelten Jeep belegt. Der Marinabesitzer kann sich das halt rausnehmen. Noch nie war das Deck so verdreckt. Und zum Eingang musste man sich durch viele Holzstützen schlängeln. Zumindest innen war es relativ sauber. Auto ausräumen und das Nötigste einräumen, dann schnell zum Panos. Der war voll, trotz Anbau nach 2 Seiten. Und die Spaghetti waren aus. Das Ersatzpatitio war etwas salzig.
Bild des Tages: Deck der Fähre, Bimini-Stützen
Freitag, 15. Juni 2018
Sonntag 10.06.2018
Abfahrt in Rosenheim um 09.35 Uhr. Da war natürlich einiges mehr an Verkehr auf den Straßen als um ürsprünglich gedachten Abfahrtstermin um 05.00 Uhr. Es blieb letzlich bei einem kurzen Stau vor der Mautstation Sterzing. Und Maut kann ja was sehr Kompliziertes sein. Da hielt an einem Rastplatz ein Wuppertaler hinter mir, stürmte mit grimmigem Blick mit der Mautkarte in der Hand in die Tankstelle und kam nach einiger Zeit zurück. Er fragte mich, ob ich mich mit der Maut hier auskennen würde. Wie w[rden die denn wissen, wieviele Kilometer er gefahren sei. Vor allem, wenn er erst in 8 Tagen zurück fährt. Es muss halt bei der Abfahrt von der Autobahn zahlen. Es brauchte fünf Anläufe, bis er es verstand. Denn im Internet sei das so nicht erklärt gewesen. Da hätte gestanden, man könne an jeder Tankstelle eine Vignette kaufen. Da hat er wohl Italien mit Österreich verwechselt.
Vor Modena wiederholte die Navi-Dame stereotyp, dass eine Verkehrsstörung bestehe. Und angezeigt war ein Stau bis Forli. Der stellte sich nicht ein und um 17.45 Uhr konnte ich die Tickets in Ancona holen. Wegen der Verspätung gab es einen Snack umsonst. Eine kleine Wasserflasche und ein Plastikschälchen mit Tunfischsalat.
Die Zeit bis zur Abfahrt wurde zu einer Wanderung durch Ancona genutzt. Ein erstes Mal überhaupt. Es war ein glückliches Zusammentreffen mit einer Verabstaltung der gesamten italienischen Flotte. Die Garibaldi war da, zwei U-Boote und die Amerigo Vespucci. Wegen der langen Schlangen vor den einyelnen Gefährten wurde auf einen Besuch verzichtet.
Dafür ging´s viele Stufen nach oben zur Kathedrale. Im Inneren lag in der Gruft der Stadtheilige von Ancona, der Heilige Ciriaco. Und in Ancona ist es ausgesprochen schwierig, eine italienische Eisdiele zu finden. Eine einzige lag versteckt in der Fußgängerzone. Döner-Buden und Kleinpizza-Verkaufsstände gab es einen neben dem anderen.
Die Dame bei der Ticketausgabe meinte, die Abfahrt wäre um 22.30 Uhr. Der Einweiser am Hafen behauptete, das Schiff komme um 19.00 Uhr. Alles falsch. Um 20.30 Uhr legte die Fähre an. Ich durfte mit den anderen PKWs rauf, obwohl noch viele LKWs drinnen waren. Erst sah es so aus, als stünden nur 30 PKW an und vielleicht 20 LKW. Das war nur die eine Seite. Auf der anderen Seite wartet die übliche hohe Zahl an Fahrzeugen. Das hatte den Vorteil, dass vor dem Ablegen das Restaurant aufgesucht werden konnte. Die Spaghetti waren mit 8,80 € angemessen, die kleine Dose Bier mit 4 € etwas überteuert. Zu spät entdeckte ich, dass es auch gezapftes Bier gegeben hätte. Um 23.00 Uhr wurde immer noch eingeladen. Unkoordiniert wie die letzten Jahre. Das haben sie total verlernt, das zügige Einweisen. Um 24.00 Uhr ging´s dann los.
Bild des Tages: Steiler Anstieg zum Dom
Vor Modena wiederholte die Navi-Dame stereotyp, dass eine Verkehrsstörung bestehe. Und angezeigt war ein Stau bis Forli. Der stellte sich nicht ein und um 17.45 Uhr konnte ich die Tickets in Ancona holen. Wegen der Verspätung gab es einen Snack umsonst. Eine kleine Wasserflasche und ein Plastikschälchen mit Tunfischsalat.
Die Zeit bis zur Abfahrt wurde zu einer Wanderung durch Ancona genutzt. Ein erstes Mal überhaupt. Es war ein glückliches Zusammentreffen mit einer Verabstaltung der gesamten italienischen Flotte. Die Garibaldi war da, zwei U-Boote und die Amerigo Vespucci. Wegen der langen Schlangen vor den einyelnen Gefährten wurde auf einen Besuch verzichtet.
Dafür ging´s viele Stufen nach oben zur Kathedrale. Im Inneren lag in der Gruft der Stadtheilige von Ancona, der Heilige Ciriaco. Und in Ancona ist es ausgesprochen schwierig, eine italienische Eisdiele zu finden. Eine einzige lag versteckt in der Fußgängerzone. Döner-Buden und Kleinpizza-Verkaufsstände gab es einen neben dem anderen.
Die Dame bei der Ticketausgabe meinte, die Abfahrt wäre um 22.30 Uhr. Der Einweiser am Hafen behauptete, das Schiff komme um 19.00 Uhr. Alles falsch. Um 20.30 Uhr legte die Fähre an. Ich durfte mit den anderen PKWs rauf, obwohl noch viele LKWs drinnen waren. Erst sah es so aus, als stünden nur 30 PKW an und vielleicht 20 LKW. Das war nur die eine Seite. Auf der anderen Seite wartet die übliche hohe Zahl an Fahrzeugen. Das hatte den Vorteil, dass vor dem Ablegen das Restaurant aufgesucht werden konnte. Die Spaghetti waren mit 8,80 € angemessen, die kleine Dose Bier mit 4 € etwas überteuert. Zu spät entdeckte ich, dass es auch gezapftes Bier gegeben hätte. Um 23.00 Uhr wurde immer noch eingeladen. Unkoordiniert wie die letzten Jahre. Das haben sie total verlernt, das zügige Einweisen. Um 24.00 Uhr ging´s dann los.
Bild des Tages: Steiler Anstieg zum Dom
Samstag 09.06.2018
Das Packen und ins Autoräumen dauerte an die vier Stunden. Und dann war das Auto gerade mal halbvoll. Freie Sicht nach hinten und zu den Seiten ist nicht schlecht. Während dem Einräumen kam eine SMS auf mein Handy. Von Minoan. Die Abfahrt der Fähre verschiebt sich auf 22.00 Uhr (statt 17.30 Uhr). Das bedeutete erst mal Auschlafen.
Sonntag, 20. Mai 2018
20.05.2018
Ein kurzer Zwischenbericht mit Ausblick:
Les hat das Biminidach noch nicht fertig. Es habe zu viel geregnet. Das Dach sei voller Wasser, über eine Tonne, das habe er nicht immer wieder ausschöpfen wollen. Mein Vorschlag, einfach Löcher reinbohren und ablaufen lassen, kam nicht an. Er lagere unter dem Dach seine Materialien.
Am 10. Juni geht die Fähre ab Ancona. Für erste 2 Wochen. Nach 2 Wochen Arbeit in Haar folgt ein zweiter, 4-wöchiger Urlaub ab 08. Juli.
Für den Solarumbau ein paar Eckdaten:
Auf das Bimini sollen Paneele von SunPower, 6 kW. Dazu ein Lithium Akku mit 75 kW. Die Motoren können schrittweise, auch einzeln ausgetauscht werden.
Les hat das Biminidach noch nicht fertig. Es habe zu viel geregnet. Das Dach sei voller Wasser, über eine Tonne, das habe er nicht immer wieder ausschöpfen wollen. Mein Vorschlag, einfach Löcher reinbohren und ablaufen lassen, kam nicht an. Er lagere unter dem Dach seine Materialien.
Am 10. Juni geht die Fähre ab Ancona. Für erste 2 Wochen. Nach 2 Wochen Arbeit in Haar folgt ein zweiter, 4-wöchiger Urlaub ab 08. Juli.
Für den Solarumbau ein paar Eckdaten:
Auf das Bimini sollen Paneele von SunPower, 6 kW. Dazu ein Lithium Akku mit 75 kW. Die Motoren können schrittweise, auch einzeln ausgetauscht werden.
Freitag, 19. Januar 2018
19.01.2018
Mal ein Post zwischendurch. Les hat bald begonnen, das feste Bimini zu bauen. Dazu hat er einen Holzrahmen gezimmert, als Unterlage für die 2 Schichten GFK-Platten. Zwischen den Platten installiert er viereckige Metallrohre als Führungskästen für Kabel und ähnliches. Die letzten Bilder schickte er vor Weihnachten. Seitdem ist es in Preveza sehr regnerisch und kühl. Da wird er keine Lust mehr gehabt habe, zu arbeiten.
Samstag 29.02.2017
Die übliche Restaurantdurchsage ist das Zeichen zum Aufbruch nach draußen. Da heißt es über die in den Gängen und Treppenhäusern liegenden Italiener klettern. Das Angebot an Sonnenliegen an Deck hat sich vergrößert. Manche Reisenden haben ihre eigenen Liegen dabei, andere ganze Matratzen. Die Sonne scheint und es weht ein kräftiger Wind. Der Gargano wird um 11.00 Uhr passiert. Hilft nix, die Verspätung holt der Käptn nicht mehr auf. Vor dem Räumen der Kabine wird noch einmal geduscht. Ohne Schwitzen. Das Ausparken ist wie üblich chaotisch. Ein aufgeregter Deutscher schimpft jedes Auto, das an ihm vorbei fahren muss, weil es so eng ist. Der sollte nächstes Mal den Flieger nehmen. Mit dem üblichen Trick der falschen Spur wird die Fahrt durch Ancona verkürzt. Bei Bologna ist nochmal Stau, später gewittert es kurz. Mit der Dunkelheit nimmt der Verkehr ab und gegen Mitternacht wird die deutsche Grenze passiert. Keinen Grenzer interessiert das vollgeladene Auto.
Bilder des Tages:
1. Inseln zwischen Kroatien und Italien
2. Der kleine führt die Fähre
3. Zicktack Kurs durch die Hafenmolen. An der Mauer unter dem roten Leuchtturm ist ein Graffithi
Bilder des Tages:
1. Inseln zwischen Kroatien und Italien
2. Der kleine führt die Fähre
3. Zicktack Kurs durch die Hafenmolen. An der Mauer unter dem roten Leuchtturm ist ein Graffithi
Freitag 28.07.2017
Es war wieder eine heiße Nacht, das erleichtert das frühe aufstehen. Alles nötige wird zusammengepackt, letzte Arbeiten werden erledigt. Zum Beispiel werden ein paar Scheiben verklebt. Zum wievielten Male? Über Navi und Küche muss schon nichts mehr geklebt werden.... Um 18.00 Uhr ist alles fertig verpackt. Zusammenfassend sind 3,5 Tage etwas wenig für alle Aufräumarbeiten am Ende der Reise. Nach einem letzten Duschen in der Marina wird alles abgesperrt und es geht zu Thalia. Da ist heute viel los, viele Griechen sind unterwegs. Auf der Fahrt nach Igoumenitsa rasen die Griechen wie narrisch. Ich bin gemütlich um 22.30 Uhr am Hafen. Der ist voll mit bulgarischen Kleinbussen. Die Türken tarnen sich mit französischen, italienischen NRW-Kennzeichen. 30 Reihen PKWs mit jeweils 20 Autos warten auf die Fähre. Und ausnahmsweise viele Touristen.
Und noch ein ganz wichtiger Hinweis: Niemals, wirklich nie ohne Handy, Ausweis und Ticket das Hafengebäude betreten. Sonst geht es einem wie Tom Hanks und man kann sein Bett für die nächsten Jahre neben dem Duty Free Shop aufschlagen.
In der Fähre darf ich neben den Mülltonnen parken. Man gewöhnt sich dran. Dann kommt das schöne Gefühl, an allen wartenden, die keine Kabine haben, vorbei zur Rezeption gehen zu können und einen Schlüssel zu bekommen. Da die Fähre offensichtlich überfüllt ist, tummeln sich die quasselnden Italiener auf den Gängen. Hauptsache nachts sind sie ruhig. Die Chancen dafür stehen gut, da die Kabine am hintesten Ende liegt. Die Nachtfahrt war ausgesprochen ruhig, ohne Lärm und Schaukeln.
Bild des Tages: Blick von der Hafenmole in Igoumenitsa in den Sonnenuntergang
Und noch ein ganz wichtiger Hinweis: Niemals, wirklich nie ohne Handy, Ausweis und Ticket das Hafengebäude betreten. Sonst geht es einem wie Tom Hanks und man kann sein Bett für die nächsten Jahre neben dem Duty Free Shop aufschlagen.
In der Fähre darf ich neben den Mülltonnen parken. Man gewöhnt sich dran. Dann kommt das schöne Gefühl, an allen wartenden, die keine Kabine haben, vorbei zur Rezeption gehen zu können und einen Schlüssel zu bekommen. Da die Fähre offensichtlich überfüllt ist, tummeln sich die quasselnden Italiener auf den Gängen. Hauptsache nachts sind sie ruhig. Die Chancen dafür stehen gut, da die Kabine am hintesten Ende liegt. Die Nachtfahrt war ausgesprochen ruhig, ohne Lärm und Schaukeln.
Bild des Tages: Blick von der Hafenmole in Igoumenitsa in den Sonnenuntergang
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