Am Samstag 04.04.2024 starten wir wieder nach Griechenland. Diesmal über Venedig mit der ANEK.
Sonntag, 28. April 2024
Freitag, 22. März 2024
Sonntag, 25.02.2024
Die Nacht war ruhig, die Zeit für das Frühstück konnten wir selbst bestimmen, es war alles im Apartment hergerichtet.
Nach einem Einkaufsstopp beim Conad ging´s auf die Autobahn. Ohne viel
Verkehr und bei angenehmen Temperaturen war die Fahrt sehr entspannt. Spannend
wurde es vor dem Brenner. Die Tage davor war er wegen plötzlicher, überraschend
gefallener 40 cm Neuschnee gesperrt. Viel Schnee neben der Fahrbahn lag nur auf
ein paar Kilometern, davor war alles grün. Aber das hat wohl ausgereicht. Weiter
durch Österreich und Deutschland regnete es kräftig und vor München standen wir
noch im Schifahrer-Stau.
Samstag, 24.02.2024
Weit vorne am Bug bekommt man natürlich die Schaukelei verstärkt mit. Und die ist in dieser Nacht erheblich.
Die Longue ist geöffnet und es sind sogar noch Plätze am Fenster frei. Wir
fahren dicht am Gargano vorbei, überholen Tanker und Frachter und passieren
kroatische Inseln (Laut Locus kroatisches Seegebiet). Am Gargano weht noch ein
kräftiger Wind aus West und zusätzlich Wellen aus Süd. Es regnet gelegentlich
und gegen 13.00 Uhr kommt die Sonne raus. Wegen dem starken Fahrtwind ist es
innen gemütlicher.
Nur eine Stunde zu spät kommen wir an. Es dauert allerdings eine weitere
Stunde, bis wir draußen sind. Schuld ist der italienische Zoll, der alle Laster
genau inspiziert.
Erst am Meer entlang, dann über die Dörfer geht es Richtung Senigallia.
Die Unterkunft ist sehr unscheinbar, gleich neben der Straße. Zunächst sind wir
daran vorbeigefahren. Lo Scrigno di Simon hat alles, was man braucht. Der Pelletofen
heizt kräftig, später in der Nacht stellen wir ihn ab. Die Sache mit dem
Abendessen gestaltet sich erneut schwierig. Entweder haben die Lokale
geschlossen, oder sind ausgebucht oder sind wegen einer Tanzveranstaltung
belegt. Wir kehren zum nächstgelegenen Restaurant zurück und warten, bis es
öffnet. Il Ruspantino war sehr gut.
Freitag, 23.02.2024
Aufstehen um 08.00 Uhr und Endspurt beim Packen und Putzen. Kostas stoppt nochmal auf dem Weg zu einer Reparatur an einem anderen Haus und verkündet den Sommer. Tatsächlich ist das Thermometer auf 19° gestiegen, bei Sonnenschein. Der angekündigte Regen bleibt aus, obwohl über Lefkas dicke dunkle Wolken hängen und ein kräftiger Wind aus Süd weht.
Ein letzter kurzer Abstecher zum Strand und dann schließen wir um 13.45
Uhr alles ab und fahren nach Preveza. Ein letztes Eis und ein Schwenk entlang
der leeren Hafenmauer. Ein Segler liegt längsseits und ist sogar bewohnt.
Die Fahrt nach Igoumenitsa bei Tageslicht und leichter Bewölkung ist
sehr angenehme. In Plataria stoppen wir wieder für ein Abendessen im
Gyros-Imbiss. Diesmal ohne Regen. Vor dem Hafenbüro in Igoumenitsa ist nichts
los, auch nicht an den Schaltern. Die
Bearbeitung unseres Falles am Minoan-Schalter dauert etwas. Letztlich bekommen
wir Tickets für ein Schiff, welches nicht fährt, gehen damit zum ANEK-Schalter
und erhalten Tickets für die Helenic Spirit. Abfahrt um 23.15 Uhr. Wir sollen
aber vor 19.00 Uhr in den Hafen fahren, weil danach die Einfahrt von den Bauern
bestreikt wird. Bei der Kontrolle stehen nur LKWs an. Interessant, wie genau
die kontrolliert werden. Obwohl im Hafenareal unendlich Platz ist, werde ich
zweimal weitergeschickt und stehe schließlich irgendwo im Nirgendwo.
Die meiste Zeit bis zur Abfahrt vertreiben wir uns in der Schalterhalle.
Die ist beheizt und ruhig, bis eine große Gruppe italienischer Schüler
einfällt. Sie sind aber alle brav, ihre allererste Aktivität ist die Suche nach
Steckdosen für ihre Handys. Um 22.00 Uhr gehen wir zum Auto, welches einsam
zwischen lauter LKWs steht. Da war der zugewiesene Platz wohl doch nicht der
richtige. Zunächst taucht eine Grimaldi-Fähre auf, die Igoumenitsa. Die
verkehrt wohl zwischen hier und Brindisi. Die Helenic Spirit folgt und legt
parallel zur ersten an. Zwei Klappen gehen auf und wir dürfen rasch hinein.
Diesmal nicht nach oben sondern nach unten in den tiefen Keller. 2 Meter
Einfahrtshöhe…, gut dass der Laser nicht mehr auf dem Dach liegt. Das Schiff
ist richtig groß und deutlich nobler als die Florencina. Jeder wird persönlich
zu seiner Kabine begleitet. Alles ist mit Teppichen ausgelegt. Und die Kabine
ist die bisher beste. Sehr geräumig, Blick nach vorne, direkt über dem Bug,
Fernseher, Kühlschrank und Telefon. Die letzteren Gerätschaften bleiben
ausgeschaltet. An Deck ist wenig los. Das Ablegen verzögert sich, immer noch
kommt ein weiterer LKW. Mit 30 Minuten Verspätung legen wir ab, bei Vollmond.
Der ist meist hinter dicken Wolken versteckt. Nach der engen Ausfahrt wird die
zweite Schraube zugeschaltet und 45 km/h Reisegeschwindigkeit erreicht.
Donnerstag, 22.02.2023
Heute wird gepackt. Das ist diesmal sehr übersichtlich.
So stört es nicht, dass Kostas vorbei kommt und viele Geschichten
erzählt. Über einen bösen Mann, der regelmäßig mit einem RIP herkommt, dieses
zu Wasser läßt und dann Würmer einsammelt. Die sind geschützt, aber die
Chinesen zahlen 1000 € pro Kilo Wurm. Die Hafenpolizei würde schon gegen den
Mann ermitteln. Der Militärflughafen ist eigentlich nicht mehr aktiv. Es kommen
immer nur Crews aus dem Ausland, die hier Übungsflüge absolvieren. Weil das in
ihren Heimatländern, wie zum Beispiel Deutschland, wegen Lärmschutz verboten
ist. Und dann kommen zum ersten Mal weitere Nachbarn vorbei und halten an. Ein
älteres Ehepaar, welches im nächsten Haus nördlich wohnt. Sie sprechen nur
griechisch und Kostas übersetzt. Sie sind natürlich neugierig, wo wir herkommen
und wer wir sind. Sie leben eigentlich in Lefkas und kommen nur zum Wochenende
hierher. Den Eltern der Frau gehörte der größte Teil der Gegend hier (das
erklärt den vielen Schmuck an ihr). Ihrer Schwester (in Athen lebend) und ihrem
Bruder Janny (in Lefkas lebend) gehören die nächsten beiden Häuser.
Das Packen läuft weiter gut, deshalb unternehmen wir einen kurzen
Ausflug nach Aghios. Bei der Rückkehr die böse Überraschung. Das Wasser ist
komplett weg. Wir greifen auf die von der Vorbesitzerin gefüllten Kanister
zurück.
Mittwoch, 21.02.2024
Erneut schlafen wir aus, da es kräftig regnet. Eine gute Gelegenheit, Kleinkram zu erledigen, wie das Badfenster abdichten und Maßnehmen für verschiedene Ersatzteile, eine Verstärkungsleiste für die Speicherluke, eine Verstärkungsleiste für die Duschwand, für Matratzenschoner auf den Metalllattenrosten und normale Matratzenschoner. Danach fahren wir nach Lefkas, ohne Stau, mit Flamingos links und rechts der Straße. Wir kaufen Gläser für die Kumquatkonfitüre, finden aber keinen langen Haken für die Lampenschirme. Der Termin mit Jannie findet tatsächlich statt. Wir erhalten das Original des Kaufvertrages und einen Auszug des Katasteramtes im Original. Allerdings auf Griechisch. Mema ist in einem Meeting, deshalb bringen wir die Mitbringsel zu Janny. Wir unternehmen eine Erkundungsfahrt nach Nidri. Dort ist nichts los, wir fahren ungestört mit dem Auto durch die Fußgängerzone. Die Lokale und Cafes am Hafen sind alle geschlossen. Die im Sommer viel beschäftigten Fähren und Ausflugsschiffe werden instandgesetzt. In Lefkas erledigen wir einen letzten Einkauf und sind zurück am Haus bei Sonnenuntergang. Wir haben kein fließendes Wasser mehr, welches aber im Laufe des Abends zurückkommt.
Dienstag, 20.02.2024
Heute wird ausgeschlafen. Als es wärmer ist, wird der nächste Teil der Einfahrt gefegt. Die Zimmer werden wieder ausgeräumt. Das mitgebrachte Bettgestell wird geputzt und zusammengebaut. Wie fahren in die Marina zum Schiff. Die Matratze aus der hinteren Koje wird zusammengefaltet und über den Bugkorb vom Schiff gelassen. Mit dem Lattenrost geschieht es genauso. Heute üben wieder mal Düsenjäger den Tiefflug über der. Zurück am Haus wird das Bett vervollständigt. Weil alles gut geklappt hat, unternehmen wir eine Radltour nach Aghios. Hier treffen wir nach und nach die ganze Familie Panos. Ein Gewitter aus Osten drängt uns zur raschen Rückfahrt. Zum Abendessen gibt es eine Kaiserschmarrndebakel. Das griechische Mehl hat irgendwie keine zusammenbindende Eigenschaft. Der Teig bleibt flüssig und bei mehr Hitze wird die Unterseite zu schnell braun. ANEK teilt uns mit, dass unsere Fähre zur Rückfahrt gewechselt hat, bestätigt aber nicht, dass wir darauf gebucht sind.

