Bild des Tages: Sonnenaufgang bei bewölktem Himmel
Sonntag, 6. Oktober 2013
Sonntag 06.10.2013
Bereits in der Nacht begann das übliche Spiel, zeitweise
Tröpfeln, mal mehr, mal weniger heftig. Trotzdem hatten wir Glück. Weder die
angekündigten Gewitter, noch der heftige Regen, noch der Sturm stellten sich
ein. Kalt ist es geworden. Lange Hose und Socken wurden hervorgekramt. Da es
immer wieder tröpfelte vertrieben wir uns die Zeit mit Lesen und Internetten.
Samstag 05.10.2013
Den letzten Sonnentag nutzen wir, um sämtliches Teakholz nochmals
einzuölen. Eine Luke wurde von Terostat-Resten befreit, zusätzlich wurde
Scotch-Band als UV-Schutz über die Ränder geklebt. Die Aufräumarbeiten unter
dem Schiff werden beendet. Abschließende Bilder vom Schiff werden geschossen und
sogar Videos gedreht.
Bild des Tages: Teak ölen
Freitag, 4. Oktober 2013
Freitag 04.10.2013
Nachdem es in der Nacht kräftig aus Ost wehte, wurden wir
mit einem wunderschönen Sonnenaufgang entschädigt.
Heute sind wir tatsächlich bereits vor Sonnenaufgang
aufgestanden. Dank der vielen Leute in der Marina sind die Waschmaschinen
ständig belegt. Und die Wäscheleinen. Ab Samstag soll das Wetter schaurig
werden, bis zu unserem Abfahrtstag. Davor müssen zwei Ladungen in die Maschine.
Wir erledigen weiter Kleinkram. Grotamar in die Tanks schütten. Im rechten
Motor den Ölstand auf das erforderliche Maß anheben. Im Shop wurde die
Angebotspalette an Motoröl reduziert. Der griechische Vertreter (4 Liter für 30
€) ist aussortiert. Von Yanmar kosten 5 Liter 33,40 €, von Volvo 5 Liter 48 €.
Mit einem Liter ist unser Diesel gut gefüllt. Beim linken Diesel ist irgendwo
ein Dieselleck. Dieses versuche ich zu lokalisieren. Küchenrolle wird in
Streifen geschnitten und um die verdächtigen Stellen gewickelt.
Restliche Metallstangen vom Windgenerator und der Genuaschiene wandern in die
Bugkammer. Die Wassertanks werden gefüllt. Das zweite Sonnensegel eingewintert.
Unseren Besuch bei Thalia halten wir kurz. Wir haben die Kälte unterschätzt und
ohne Socken frieren wir im Freien. Zurück am Schiff ist die Hölle los.
Rantanplan ist frei. Und er schnappt nach allem, was 4 Beine hat. Egal was er
erwischt, Bein, Ohr oder Flanke, er beißt mit maximaler Kraft zu und reißt an
dem Teil, bis er es lose zwischen den Zähnen hat. Die kleinen Kläffer haben
sich durch ein enges Zaunloch in Sicherheit gebracht und kommentieren das
Geschehen aus sicherem Abstand. Socke stellt sich Rantanplan heldenhaft
entgegen und ich rücke zweimal aus, um ihn vor Schaden zu bewahren. Irgendwann
verlagert sich das Geschehen zum Panos.
Bild des Tages: Lecksuche an den Dieselleitungen.
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Donnerstag 03.10.2013
Es war die erste kalte Nacht. 16° sind natürlich lau gegen die 1° in München, aber uns wurde das Bettlaken alleine zu kalt. Das Abkleben der Scheiben, Luken und der Motorsteuerung nahm fast den ganzen Tag in Anspruch. Für die Lukenabdeckungen und Sonnensegel für die großen Scheiben im Salon wurde Maß genommen. Nebenbei wird der Außenborder zur Lagerung in die Werkstatt gebracht.
Bild des Tages: Abkleben der Motorsteuerung
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Mittwoch 02.10.2013
Für unser Beiboot haben wir uns für diesen Winter etwas
Besonderes ausgedacht. Es darf sich unter dem Schiff, geschützt vor Regen, Wind
und Sonne erholen. Das Absenken erfolgte in Etappen, da die Seillänge des
Flaschenzugs auf die Wasseroberfläche ausgerichtet ist. Beim aufgebockten
Schiff ist der Abstand bis zum Boden fast doppelt so weit. Danach wurde erst
einmal der Außenborder gespült. Laut Bedienungsanleitung kann man einen
Wasserschlauch direkt an den Schaft anschließen. So man den Adapter sein eigen
nennt. Den muss man wahrscheinlich bei Yamaha als Sonderteil für den
entsprechenden Preis nachkaufen. Wir spülen auf die herkömmliche Methode.
Motorschaft in ein Fass hängen, dieses mit Wasser füllen und Motor laufen
lassen. Nach Abtrennen des externen Tanks lief der Motor ganze 5 Minuten
weiter. Da jetzt unter dem Schiff ein See entstanden war, legte ich zunächst
ein paar Drainagekanäle an. Meter für Meter wurde darauf das Beiboot an seinen
vorgesehenen Platz auf zwei Paletten gehoben. Die Seewasserfilter wurden
gereinigt (kaum verschmutzt). Lüftungsschlitze zum Motorraum und Auspuff gegen
Insektenbesiedlung abgeklebt.
Bild des Tages: Außenborderreinigung
Dienstag, 1. Oktober 2013
Dienstag 01.10.2013
Der gestrige Sturm hat ein Schiff neben der Aktio Marina
auf Grund gesetzt. Der Skipper blieb gelassen und heute ist es wieder frei. Er
war wohl beim Umankern zu knapp am Ufer vorbei gefahren.
Wir waren heute wettermäßig wieder begünstigt. Lediglich
dreimal zog ein kleines Gewitter über uns hinweg. Dafür wurden wir von
Ameisenköniginnen angeflogen. Unser nach dem heftigen Regen weiß glänzendes
Deck zog sie wohl unwiderstehlich an.
Ein Nachtrag zum Ambrakischen Golf. Das Wasser war in
diesem Jahr sehr klar. Und wir haben keine einzige Qualle gesehen.
Montag 30.09.2013
Heute stand ein schon lange geplanter Besuch bei der Rush auf
dem Programm. Auf der Fahrt nach Nidri begegnete uns Richard, der gerade mit
Werner nach Preveza fuhr, um dessen Wohnmobil abzuholen. Wir ließen uns derweil
von Evelin die neuesten Umbauten und Errungenschaften der Rush vorführen.
Richard hat sich selbst ein festes Bimindach gebaut. Es sieht sehr schön und
stabil aus. Auf eine gebogene Form (selbstgebaut) hat er zwei Sperrholzplatten mit
Epoxy zusammengeklebt und zunächst verschraubt. Danach Gewebe drauf und wieder laminiert,
die Schrauben entfernt und zugespachtelt, alles gestrichen, fertig. Zeitlich sehr
ungewohnt kehrten wir zu einem kurzen Imbiss ein. Die ganze Zeit hatte es
kräftig aus Süd geweht. Kurz fielen ein paar Tropfen. Bei der Rückfahrt legte
der Wind kräftig zu und auf dem Damm zur Brückenfähre wehte es das Wasser über
die Straße. Kaum waren wir auf dem Schiff, begann es zu regnen. Der Wind drehte
auf West und ein Gewitter zog über uns hinweg. Richtig dicke Blitze schlugen in
der Umgebung ein. Es schüttete kräftig und wir stellten wieder Schüsseln unter
die bekannten 4 undichten Stellen. Die ganze Nacht über zogen Schauer mit
Blitzen über uns hinweg, der Wind hatte nachgelassen.
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