Sonntag, 24. November 2013

24.11.2013

Da auch hier das Wetter eher trübe ist, verbringe ich viel Zeit am Rechner. Sämtliche DVDs werden getestet. 12 Stück laufen nicht. und das waren genau die, welche wir uns mal ansehen wollten. Und ein weiteres Rechnerproblem wird gelöst. Der kleine Acer war immer langsamer geworden. Zum Hochfahren benötigte er 6 Minuten und mehr. das hatte er schon in Griechenland. Natürlich war die erste Befürchtung Virusbefall. Das Problem verschwand wieder und ich vermutete irgendwelche automatischen Windows- oder Adobe-Updates. Als Fresser der Prozessorleistung war dann svchost ausgemacht. Avira und Zone-Alarm aktualisiert, Datei getestet, kein Virus. Im abgesicherten Modus lief der Rechner normal, auch bei Beendigung von svchost im laufenden Betrieb. Aber dadurch liefen einige Programme nicht mehr, beispielsweise der WLAN-Treiber. Beim Hochfahren fraß svmon viel Prozessorleistung. In 10 Jahre alten Forums- und Blogeinträgen war das Problem beschrieben. Svmon ist ein Programm von Zone-Alarm und bremst alles aus. Also wird Zone-Alarm deinstalliert, nur im abgesicherten Modus möglich, und siehe da, alles läuft wieder normal. Zur Sicherheit verwende ich jetzt COMODO.
So nebenbei informieren wir uns über eine Umrüstung auf Elektroantrieb. Aquawatt und Kräutler sind die bekanntesten Anbieter. Erstaunlich ist der relativ geringe Preisunterschied bei Motoren mit unterschiedlicher Leistung. Zwischen 10 KW und 40 KW liegen bei Aquawatt gerade 2000 €. Stärkere Motoren würden natürlich einen stärkeren Generator erfordern. Außer man kann auf leistungsfähige Batterien zurückgreifen. Und die sind richtig teuer. Für ein 100 Volt System kosten 400 Ah 21.175.- €. Und davon bräuchten wir 2 Stück.
Bild des Tages:

SDKH von Kräutler

Sonntag, 17. November 2013

17.11.2013

Nach langer Pause hier wieder ein Eintrag.
Seit 15.10. bin ich wieder am arbeiten. Wie jedes Jahr hat der Arbeitgeber so seine Probleme, uns eine Unterkunft zu überlassen. So wohnen wir aktuell bei meinen Eltern und ich fahre jeden Tag  150 km. Bislang hat das Wetter mitgespielt, aber der Verkehr hat gegenüber letztem Jahr nochmals zugenommen. Und zahlreiche Baustellen sind dazugekommen.

Eine tolle Idee für Fenster haben wir hier entdeckt. Die Dachflächenfenster schließen sich automatisch, wenn es zu regnen beginnt. Das wäre was für´s Schiff. Laut Wetterbericht gab es in Preveza seit unserer Abfahrt zwei Regenphasen. Jetzt ist es sonnig bei Ostwind mit 5-6 Bft. Das erste Werkzeug für´s Schiff ist bereits gekauft, 3 Schleifteller für das Multitool, Schutzanzüge und Staubmaske. 

Sonntag, 13. Oktober 2013

Samstag 12.10.2013

Um 04.00 wurden wir von einer freundlichen Stimme aus dem Lautsprecher aufgefordert, die Kabine zu verlassen. Eine Minute später wurde an die Türe gehämmert, wir sollten endlich raus. Das hob die Stimmung nicht besonders. Bis auf zwei waren alle Aufenthaltsräume geschlossen, so dass um die Plätze in den verbliebenen zwei der Kampf begann. Wir waren früh dran und bekamen sogar zwei Fensterplätze. Erfreulich, bereits eine Stunde nach dem Weckruf legten wir in Triest an. Nach einer halben Stunde waren wir von Bord. Wir folgten den anderen Wagen und den Wegweisern zur Autobahn, was eine mittelgroße Schleife nach Süden und Osten bedeutete. Aus alter Gewohnheit bogen wir nach Udine und Tarvisio ab, ein kleiner Umweg von 14 km. Um 07.00 wurde es langsam hell. Verkehr war keiner, außer LKWs waren nur Kleintransporter unterwegs, aus Rumänien und Bulgarien. Was die wohl bringen oder holen? Ab 08.00 wagten sich die Italiener auf die Straße und der Verkehr wurde dichter. Und es begann zu regnen. Ab Verona waren die deutschen Kennzeichen in der Überzahl. Der erste Schnee auf den Bergen glitzerte in der Sonne. Die Anzeigetafeln warnten vor Schneefall am Brenner. Schon vor Sterzing lag Schnee auf dem Fahrbahnrand, die Räumfahrzeuge waren im Einsatz und am Brenner fiel tatsächlich Schnee. 0° hatte es. Weiter nördlich schien die Sonne und wir kamen ohne Probleme in Innsbruck an.

Bild des Tages: Schnee am Brenner

Freitag 11.10.2013

Die Nacht war erfreulich ruhig mit einem leichten Schaukeln. Das Frühstück war ausgesprochen teuer, vor allem der Tee. Der Tag begrüßte uns mit Sonnenschein. Es war warm genug, um im T-Shirt an Deck zu sitzen. Wir glaubten uns an Land, da blinde Passagiere (Zikaden) ein Konzert veranstalteten. Das Deck wurde gereinigt, indem alles mit einem Hochdruckreiniger abgespritzt wurde. Abfall und Papier flogen einfach ins Meer. Der Kapitän nahm eine ungewöhnliche Route, nach 8 Stunden Fahrt kam Italien in Sicht. Wir fuhren an der Ostküste entlang, quer durch eine kleine Inselgruppe. Einige Stunden später kam Nordwind auf, es wurde kalt und begann zu regnen. Um 17.00 kamen wir in Ancona an. Die Superfast XII lag bereits an der Mole. Eine Engstelle unmittelbar am Hafen verhinderte eine reibungslose Abfahrt der Wagen. Zusätzlich querte alle 10 Minuten ein Zug die Strecke und alle mussten an einer Schranke warten. Über eine Stunde muss man einrechnen, um aus dem Hafen raus zu kommen. Seltsamerweise legten wir nicht ab, obwohl die Rampen längst eingeklappt waren. An der Rezeption wurde unwillig die Auskunft gegeben, dass ein technisches Problem bestehe. Die Anker hätten sich verhakt. Anker hat die Fähre, aber die waren nicht ausgebracht. Die Lifte waren ausgefallen, es gab kein warmes Wasser mehr und sämtliche Bordbildschirme hatten kein Bild mehr. Natürlich alles durch einen verhakten Anker verursacht. Satt um 19.00 fuhren wir erst um 22.00 Uhr los. Uns konnte es egal sein. Wir hatten die Aussicht auf einen längeren Schlaf und würden nicht zu früh am vermutlich verschneiten Brenner ankommen.

Bilder des Tages: Italienische Insel, Ancona


Donnerstag 10.10.2013, zweiter Teil

Es blieb sonnig und warm, mittags kam ein kräftiger Südwind auf. So konnten wir das packen gemütlich beenden. Etappenweise über drei Tage verteilt kommt kein Stress auf. In Preveza erledigten wir letzte Einkäufe für die Fahrt. Nach einem letzten Abendessen bei Thalia fuhren wir um 20.00 in Preveza ab. Leider reichte der Mond nicht aus, um die Nachtfahrt zu erhellen. Ich hängte mich hinter einen LKW, der die Strecke wohl kannte. Der Ausbau der Straße ist nicht abgeschlossen und die plötzlichen Baustellenumgehungen sollte man nicht zu schnell anfahren. In Igoumenitsa war deutlich mehr los als letztes Jahr im September, wir trafen viele Touristen, vor allem aus Deutschland, speziell aus Bayern. Der Umtausch der Tickets gelang. Zunächst deute die Dame hinter dem Schalter mit einem mitleidigen Lächeln auf das Datum des Tickets, obwohl ich ihr bereits die neue Ticketnummer genannt hatte. Sie hatte wohl nicht zugehört. Nach etwas überlegen verstand sie den Ablauf und druckte die neuen Tickets aus. Bei Verlassen des Gebäudes wurden die Ausweise kontrolliert. Warum auch immer, denn hinein kam man durch die gleiche Türe ohne Ausweis. Und wer keinen hatte wurde auch hinaus gelassen. Die Fähre kam pünktlich und wir parkten wie bei der Hinfahrt auf Garage 7 und bezogen rasch unsere Kabinen. Die Fahrzeuge in der Garage waren alle festgebunden. Sie hatten wohl eine unruhige Fahrt hinter sich. Teure Leichtmetallfelgen freuen sich sicherlich über den Kontakt mit den verrosteten Haken.

Bild des Tages: Bepacktes Auto, Fähre


Mittwoch, 9. Oktober 2013

Donnerstag 10.10.2013

Während der Nacht zog ein Gewitter nach dem anderen über uns hinweg. Der Regen prasselte immer wieder heftig auf Deck. Am Morgen zeigte sich im Westen blauer Himmel. Vielleicht haben wir auch heute Glück. Es ist unser letzter Tag in Preveza. Heute Abend um 23.59 legt die Fähre in Igoumenitsa ab. Wie üblich ist für unsere Alpenüberquerung Schneefall angesagt. 

Mittwoch 09.10.2013

Und wieder waren wir vom Wetter begünstigt. Entgegen der Vorhersage schien fast den ganzen Tag die Sonne, das Thermometer stieg auf 25°. Die letzten Tage war das Wasser zum Duschen bestenfalls lauwarm. Um 03.00 nachmittags war das wenige warme Wasser aufgebraucht.

Wir beschäftigten uns mit Einpacken, Aufräumen und Putzen.