Mittwoch, 22. Mai 2024

Donnerstag, 09.05.2024

 Zunächst wird wieder Kleinkram erledigt. Die Zuordnung der Sicherungen zu Verbrauchern ist interessant, bzw. sehr willkürlich. Da ist zum Beispiel die Waschmaschine im Bad mit einer Steckdose im Schlafzimmer kombiniert. Unter dem Dach der Südveranda wollen Schwalben ihr Nest bauen. Sie können sich nicht auf einen Balken einigen und entsprechend breit verteilt ist der Dreck auf dem Boden. Nachdem wir deswegen Pappe ausgelegt haben, stellen sie Ihre Bautätigkeit ein.

Dann fahren wir ein erstes Mal zum Schiff. Das ist von hohem Gras eingewachsen und der Zugang durch Rumpfstützen verbaut. Gerade noch sehe ich die kleine Schildkröte im Gras, bevor ich drauf trete. Die Vorbereitungen zum Putzen dauern wie üblich. Stromkabel und Wasserschläuche auslegen und anschließen, Lukenabdeckungen losbinden, usw. Saharastaub und schwarzer Gilb lassen sich aber gut entfernen. Gegen 15.00 Uhr legen wir einen Zwangspause ein, da ein Gewitter mit vielen Blitzen und Starkregen über uns wegzieht. Das Wetter sei verrückt, sagt die Marina-Bürofrau, die sich neben uns untergestellt hat. Aber genauso, wie der Mai im letzten Jahr. Gewitter, die aus Süden kommen, sind schon ungewöhnlich. Weiter südlich zwischen Italien und Griechenland dreht sich langsam ein Teif und schickt auf der einen Seite immer wieder Gewitterzellen nach Norden.

Nach einer kurzen Pause im Marina-Cafe wird weiter geputzt. Werkzeug, welches wir im Haus brauchen, wird zusammengesucht und dann fahren wir zum Panos. Es ist nicht mehr so viel los wie bei unserem letzten Besuch.

Während der Nacht ziehen noch weitere Gewitter durch.



Mittwoch, 08.05.2024

 Ein weitere Arbeitstag, zumindest teilweise. Zunächst fahren wir zum Einkaufen nach Vonitsa. Der Hafen dort wird weiter ausgebaut. Und sie haben tatsächlich die heruntergekommenen, verlassenen Schiff irgendwohin entsorgt. Weil sie auch diesen Teil des Hafens erneuern wollen. So stand es zumindest auf einem Zettel, den sie an ein im Hafen verbliebenes altes Schiff gehängt habe. Bis zu Fischfarm in der Lagune haben sie die Hafenmauer erweitert. An deren Ende liegt man genau neben der Disko.

Im Ort selber ist viel los. Die Geschäfte werden beliefert und die vielen Autos stauen sich dahinter. Selbst im Supermarkt ist Gedränge.

Zurück am Haus wird das Eckregal verstärkt, eine Leiste zum Besenaufhängen an die Wand gedübelt und ein Handtuchhalter. Bei zunehmender Bewölkung radeln wir nach Aghios. Hier ist es deutlich ruhiger als die letzten Tage. Auf dem Rückweg kommen alle uns bekannten Nachbarn entgegen. Kostas und danach Akis mit Mutter und zuletzt Akis Vater im großen schwarzen Pickup. Der den ganzen Tag über angekündigte Regen bleibt aus.



Dienstag, 07.05.2024

 Die Nacht war ruhig und nach dem Frühstück beginnen wir mit weiteren Arbeiten. Fenster putzen, Laser-Wagen herrichten, Dachträger kürzen. Kostas schaut vorbei, er bringt frische Eier und Marmelade und Honig. Das gleiche bekommt er von uns, mit ein paar zusätzlichen bayerischen Spezialitäten. Der Winter hier sei zu warm und zu trocken gewesen, was gut für sein Kreuz gewesen sei.

Weiter geht´s mit Arbeiten. Unkraut zupfen, Kakteen einpflanzen, Unkraut zwischen den Platten mit dem Rasentrimmer schneiden, die Einfahrt komplett fegen, und einiges mehr.

Es folgt erneut ein Radlausflug nach Aghios zum Einkaufen. Trotz Feiertag (Der verschobene 1. Mai, der hier Bank Holiday heißt) hat der Supermarkt auf. Und mitten im Ort, neben der Hauptstraße nach Lefkas, entdecken wir ein bewohntes Storchennest auf einem Strommast. Trotz gutem Wind sind keine Kiter auf dem Wasser.

Zum Abendessen fahren wir zum Panos (10 km). Um 20.00 Uhr sind wir dorten und im überdachten Freibereich ist kein Tisch mehr frei. Kaum wird ein Tisch frei, ist er schon wieder besetzt. Außer Mitso und seiner Schwester sind lauter junge neue unterwegs beim Bedienen. Ein Vorteil der niedrigeren Temperaturen in der Nacht: Die klare Sicht auf Lefkas. Sogar die Autoscheinwerfer sieht man.



Montag, 06.05.2024

 Die Nacht war ruhig, keine Froschkonzert mehr und nur selten Hundegebell. Etwas kühl, aber kein Vergleich mit Februar. Weiter geht es mit aus-, um- und einräumen. Die Böden im Haus werden geschrubbt, ein Teil der Einfahrt gefegt, der Laser probeweise aufgebaut und einiges mehr. Unterbrochen wird unser Arbeitseifer durch Vicky und Akis, die Kinder aus dem Haus zwischen uns und dem Meer. Er arbeitet als IT-ler in London, sie in Lefkas. Er will gleich unser Haus mit Kameras und automatischer Besprenkelungsanlage aufrüsten. Mit Steuerung aus der Ferne. Sie bringen als Ostergeschenk rote Eier, welche die Hände dauerhaft rot färben. Ein erster Radlausflug führt uns zunächst zum Kiterstrand. Erst wenige Wohnmobile stehen dort, fast alle junge Paare mit kleinen Kindern. Deutsche und Tschechen. Auf dem Wasser sind nur zwei Könner, am Strand zwei Anfänger. In Aghios hat der Supermarkt trotz Feiertag geöffnet, mit einer neuen Angestellten, die sogar etwas Englisch spricht.



Dienstag, 7. Mai 2024

Sonntag, 05.05.2024

 Die Nacht war sehr ruhig. Zum Frühstücken an Deck ist es zu kalt. Später, bei mehr Sonne finden wir einen windgeschützten Platz mit Blick auf die ersten griechischen Inseln. Jetzt sind schon einige Segelboote unterwegs.

Fast pünktlich legen wir in Igoumenitsa an. Und da wir als letzte rein sind, sind wir schnell draußen. Auf der Straße ist wenig los, die Griechen feiern alle Ostern. Auch in Preveza ist nicht viel los. Und das Mythos hat zu, wie viele andere Tavernen. Hautsache der Eisladen ist geöffnet. Da zwei neue, langsame Damen am Werk sind, dauert es hier etwas länger. Die Chefin muss immer wieder korrigierend eingreifen.

Und Panos hat auch zu. Da müssen wir in das Marina-Restaurant ausweichen.

Am Haus ist alles in Ordnung. Alle Pflanzen blühen und der Wein versucht, sich am Haus festzukrallen. Den Sonnenschein nutzend wird das Auto komplett geleert.  Schwieriger ist es, die ganzen Sachen im Haus zu verstauen.



Samstag, 04.05.2024

 Diesmal geht die Fahrt zunächst nach Venedig. Wir werden Minoan untreu und fahren mit der Attica Group (Superfast, ANEK, usw.). Die Fähre ist die Lefka Ori.

Da die Abfahrt in Venedig bereits um 13.00 Uhr sein soll, bleibt die Aufstehzeit identisch. 491 km, 5 Std. 26 Min. Fahrtzeit laut Routenplaner, real werden es wohl  Stunden. Drei Stunden vorher da sein, 10.00 Uhr. Abfahrt also um 03.00 Uhr. Bedeutet Aufstehen um 01.30 Uhr. Das ist schon mal ein großer Nachteil.

Bei Regen und teilweise Nebel fahren wir eher langsam durch die Nacht. Verkehr ist wie zu erwarten eher wenig. Zeitweise ist kilometerweit kein anderes Auto zu sehen.  Ab 05.00 Uhr dämmert es langsam und vor dem Tauerntunnel sind schon die ersten Umrisse der schneebedeckten Berge zu sehen. Nach dem Katschbergtunnel hört der Regen auf. Wie bei lange zurückliegenden Fahrten auf dieser Strecke ist die Autobahn Richtung Udine sehr leer. Erst nach dem Einbiegen auf die Strecke nach Venedig/Mailand wird es voller. Flach ist das Land, wie die Po-Ebene, nur ohne Po. Die Strecke zum Conad vor dem Hafen ist noch relativ leicht zu finden, der Conad selbst versteckt sich. Im großen Einkaufszentrum laufen wir zweimal an unzähligen Geschäften (Kleider, Schmuck, Uhren, Kosmetik, usw) vorbei, bis uns eine freundliche Italienerin den Weg weist. Es existiert noch eine zweite Reihe Geschäfte und dort findet sich der Eingang zum Conad. Der ist anders aufgebaut als seine Brüder in Ancona und Senigallia und wir suchen lange nach Wasser und Milch.

Der weitere Weg zum Hafen ist ausgesprochen schwierig zu finden. Kreuz und quer führt uns das Navi. Die sporadischen Wegweiser sind ebenfalls nicht hilfreich. Fusina Ferries Terminal, irgendwann sind wir da. Zwischen Raffinerien und anderen Industrieanlagen. Und unter der Einflugschneise zum Flughafen. Eine lange Schlange vor den 3 Ticketschalter ist überraschend. Eigentlich haben wir weniger Leute erwartet. Als 2 österreichische Motorradfahrer nach einer dreiviertel Stunde einen Schalter freigeben, geht es etwas schneller. Weiter geht´s zur nächsten Schlange. Auffällig ist, dass sehr wenige LKWs anstehen. Diese Route nehmen anscheinend nur Touristen. Auf einmal geht es schnell, alle werden hineingeschickt, große Hektik bricht aus. 40 € muss ich nachbezahlen, weil der Dachträger zu hoch ist. Kaum sind wir in der Kabine legen, wir fast pünktlich ab. Auf der einen Seite Venedig, auf der anderen die Lagunen. Und an Moses kommen wir vorbei, dem Bauwerk zum Schutz vor Überflutungen für Venedig.  Kalt ist es draußen, Ruß aus dem Kamin verschmutzt die Kleidung. Ein sehr hoher Leuchtturm kennzeichnet die Mündung des Po. Nach dem Abendessen, gegen 19.00 Uhr fahren wir nahe an Ancona vorbei. Um diese Uhrzeit müßte die Minoan-Fähre hier ablegen, ist aber nirgendwo zu sehen.






Sonntag, 28. April 2024

 Am Samstag 04.04.2024 starten wir wieder nach Griechenland. Diesmal über Venedig mit der ANEK.